Beim EHReignistag 2016 des SJR Würzburg gab es auch einen Workshop: Software in der Jugendarbeit. Dort haben wir wieder im Austausch Software angetestet, diskutiert, vorgestellt, die man für unterschiedliche Zwecke in der Jugendarbeit nutzen kann. Dabei haben wir gleich unterschieden zwischen Software für das Leitungsmanagement und für die Arbeit in und mit Gruppen. Hier unsere Ergebnisse auf der Padlet Wall. Oder auf Link klicken, gibt es die Pinnwand bildschirmfüllend.

Die Prezi des ersten Treffens findet man auch auf der Wall oder direkt hier.

umapFür medienpädagogische Projekte ist es manchmal sehr interessant mit Jugendlichen ihren „Sozialraum“ unter einem bestimmten Gesichtspunkt zu „kartographieren“. Ein Beispiel mal aus alten Zeiten ist wuegle.de, die innerhalb kürzester Zeit bei der 3 Tage Zeit für Helden Aktion des Bayerischen Jugendrings von einer DPSG Gruppe realisiert wurde. Leider ist sie aufwändig handgestrickt und konnte so nicht mehr fortgeführt werden. Das passiert mit UMAP nicht so schnell. UMAP ein sehr tolles Open Source Angebot, welches ohne Programmiersprachkenntnisse enorme Möglichkeiten eröffnet. Die Plattform, die direkt mit Openstreetmaps zusammenarbeitet, ermöglicht es mir eigene Daten über das Kartenmaterial zu legen, und so interessante sozialräumliche Informationen schnell zugänglich zu machen. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist wheelmap.org, eine Seite, die öffentliche Einrichtungen nach ihrer Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer/innen darstellt.

 

So, hier mal wieder medienpädagogische Bildung. Große Skandale und panikartige Löschungen von Profilen bei Facebook. Und wieder die Frage: Geht Datenschutz heutzutage noch? Und warum überhaupt die persönlichen Daten schützen?

Zum 01.02.2015 treten die neuen umstrittenen Datenverwendungsrichtlinien von Facebook in Kraft. Facebook erklärt es mal ausführlich auf dieser Seite.

Kurz worum geht es:

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Google View

Nicht überall kommt das Google Auto hin (zum Glück). Aber dennoch gibt es vielleicht Orte, die es auch jenseits von Datenschutzbedenken wert sind virtuell begehbar zu machen. Öffentlich zugänglich müssen sie natürlich sein. Ein Skaterplatz z.B. (mir fallen da spontan Kamerafahrten mit dem Skateboard ein). Mit wenig Aufwand geht das jetzt auch in Google Streetview. Vielleicht fallen Euch Orte ein die bisher nicht in Google Street View auftauchen, die Euch aber so wichtig sind, dass ihr sie selber dokumentiert. Vielleicht kann man es auch für ein mysthisches Spiel oder Geocache einbauen.

Wie es geht zeigt Euch ein Blogpost auf Google Street View. Spannend ist die Auseinandersetzung mit der Technik, und natürlich um Datenschutz und Fotorechte. Denn was für Google gilt, gilt natürlich auch für Euch: Wenn jemand sein Haus, sich selber oder was auch immer mit seiner Person zusammenhängt nicht im Netz sehen will, dann dürft ihr es auch nicht verwenden. Die Auswahl des Ortes und der Aufnahmewinkel ist also nicht ganz unerheblich.

Vielen Dank für den Tipp von Eike Rösch aus dem Medienpädagogik Praxis Blog.

 

Trickfilme selber machen und das auch noch ohne eine Software installieren zu müssen geht mit TRIXOMAT, einer Online Animationssoftware für Kinder ab ca. 8 Jahren. Die Software befindet sich auf der Internetseite Hanisauland.de, welche von der bpb betrieben wird, muss also nicht installiert werden – braucht aber den Internetzugang.
In Trixomat kann ich die Elemente die ich brauche selber zeichnen, oder als Bild hochladen. Anschließend werden die Elemente positioniert und im „Bauen Modus“ anmiert. Dabei muss ich nur das erste und letzte Bild setzen, die Bewegung dazwischen generiert das Programm selbständig.
Die kleinen animierten Szenen kann ich dann als MP4 Dateien exportieren und in ein anderes Videoprogramm einfügen.
Gerade auch die Hilfetutorials in Form von Filmen erklären die Nutzung einfach und kindgerecht. So können wirklich schon Kinder sehr authentische kleine Animationen erstellen.

Screenshot von der trixomat oberfläche

Die Stiftung Medienpädagogik Bayern baut derzeit ein ReferentInnennetzwerk mit kompetenten ReferentInnen zu allen Fragen der Medienerziehung auf. Diese sollen bayernweit für Institutionen kostenlos
buchbar sein. Sie sollen zu Fachvorträgen in Kindergärten, Schulen, pädagogischen Einrichtungen, bei Elternabenden und MultiplikatorInnen usw. Hilfestellungen in der Medienerziehung geben. Mehr Infos auf http://stiftung-medienpaedagogik-bayern.de/?MAIN_ID=16&NAV_ID=74

Screenshot Stiftungsseite