Situationsbild - Jugendliche diskutieren

Die BarCamp Methode eignet sich gut um sehr partizipativ mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Themenfelder zu bearbeiten und setzt dabei gezielt auf den Einsatz von Medien.

Auszug aus Wikipedia: “Ein Barcamp (häufig auch BarCamp, Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenenWorkshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen (z. B. bei gemeinsamen Programmierworkshops).”

Damit ähnelt die Methode der “Open Space Methode” mit dem Unterschied, dass ein BarCamp bewusst für Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation digitale Medien nutzt.

Weiterlesen »

 

Flyer Frontseite Gautinger InternettageTagungen sind nicht nur was für die, die hinkönnen oder da waren. Mit einer ordentlichen Dokumentation können viele davon profitieren. Das „Studio im Netz“ hat die Gautinger Internettage dankenswerterweise  ausführlich dokumentiert. Daher hier die Veröffentlichung, da das Thema „Beteiligungsformate für die digitale Demokratie“ sicherlich für viele in der Jugendarbeit interessant ist.

+++ SIN-Info 2/2016 +++

Motivierende Beteiligungsformate für die digitale Demokratie:
17. Gautinger Internettreffen zu Potentialen aktiver Teilhabe

Unter dem Titel „spread the word!“ widmete sich das 17. Gautinger Internettreffen am 15./16. März 2016 den Potentialen aktiver Teilhabe an der digitalen Gesellschaft. Im Laufe der Tagung stellte sich wiederholt die Frage, ob der Aufruf zum Teilen und Partizipieren immer uneingeschränkt positiv ist: Vor dem Hintergrund aktueller Erfolge rechtspopulistischer Bewegungen (im Netz wie auch bei Wahlen) wurden verschiedene Facetten partizipativer Medien diskutiert. Im Mittelpunkt des Internettreffens standen aber die positiven Seiten von Beteiligungsmöglichkeiten in Bildung und Jugendarbeit, die aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet und anhand zahlreicher Praxisbeispiele illustriert wurden.

Das Gautinger Internettreffen ist eine jährlich stattfindende Fachtagung des Instituts für Jugendarbeit Gauting und des SIN – Studio im Netz, München, in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München. Die Tagung setzt sich mit wechselnden Themenschwerpunkten auseinander und beschäftigte sich diesmal mit partizipativen Online-Angeboten.

Am 17. Internettreffen nahmen rund 100 Fachkräfte aus der Medienpädagogik, der Jugendarbeit und der Schule teil. Die Plenumsvorträge sind als Online-Videos dokumentiert und im folgenden Text verlinkt. Weitere Materialien sind ebenfalls unter den angegebenen Links zu finden.

Weiterlesen »

Buchtitel - Open Content - Ein Praxisleitfaden zur Nutzung von Creative Commons Lizenzen

CC-by-4.0 – WikiMediaBlog

CC Lizenzen bieten für die Jugendarbeit eine Menge Möglichkeiten um mit Bildern, Texten, Musik oder auch Filmen zu arbeiten. Damit man mit den Lizenzen richtig umgehen kann gibt es einen guten Praxisleitfaden, der sogar die recht neue (Stand 10.2015) CC-4.0 Lizenzen behandelt. Man kann ihn sowohl als PDF herunterladen, im Wiki einsehen oder sich zuschicken lassen. Mehr dazu auf dem Wikimedia-Blog.

arbeitshilfeDas Infocafe Neu Isenburg stellt eine Arbeitshilfe für die Peer2Peer Arbeit zum Thema Onlinemobbing zur Verfügung. Die Arbeitshilfe ist für Peers – hier gemeint ausgebildtete Jugendliche – entwickelt worden, und gibt einen einfachen aber guten Einblick in die Problemlage und gibt Tipps zum Verhalten als Peer.

Wer selber mal das Thema mit Jugendlichen behandeln will, kann daher die Arbeitshilfe einfach herunterladen.

Vielen Dank fürs zur Verfügung stellen.

„Ab 7 Leute auf einem Foto brauch ich nicht mehr fragen, ob ich sie veröffentlichen darf!“. Diese Aussage ist so häufig wie sie falsch ist.

Eines der größteArbeitshilfen Probleme im Internet und bei digitalen Medien ist, dass es ein großes Halbwissen rund um juristische Spitzfindigkeiten gibt. Der Bayerische Jugendring hat eine Arbeitshilfe für die Jugendarbeit herausgebracht mit dem Titel: „Rechtsfragen @ Internet – Facebook, Foren, Blogs und
Haftung“.
Darin wird vom Rechtsstatus des Ehrenamtes, über Rechte und Linzenzen die ich bei Facebook abtrete, Bildrechten, Datenschutzerklärungen und vielem mehr einige juristische Grundlagen erläutert.

 

Sehr gut für die alltägliche Arbeit finde ich auch die Broschüren von klicksafe, vor allem die beiden Broschüren „Spielregeln im Internet 1 und 2“ erläutern mal die  grundlegenden Fragen was geht und wann der Anwalt wirklich schreibt.

Schwierig bleibt, dass wir alle keine Juristen sind, aber man mittlerweile ein kleines Jura-Examen braucht, um das Internet angstfrei zu nutzen. Die angstfreie Nutzung ist aber eine Grundvoraussetzung es auch sinnvoll zu tun.

Es waren nie die Ängstlichen, die neue Welten entdeckt und gestaltet haben! Also machen wir uns schlau!

 

Wer will es nicht gerne genau wissen: worüber wird in Facebook gepostet, wer postet, wann, wieviel usw.. Stephen Wolfram ist Chef einer großen Suchmaschine und hat die Statistikdaten seiner Suchmaschine nicht auswerten wollen. Aber dann konnte er doch nicht umhin, und heraus kam eine der umfassendsten Studien zu Facebook Nutzerverhalten, die je erhoben wurden. Immerhin über 1 Millionen Facebooknutzer weltweit wurden ausgewertet.

Insofern mal spannend rein zu schauen. So wissen wir, dass der durchschnittliche Facebook User z.B. 342 Nutzer hat. Hier der Link auf den t3n Blog, der die Ergebnisse beschreibt.

Ist „Irgendwas mit Medien“ nicht eine häufige Antwort auf die Frage: „Was willst du mal beruflich machen?“ Die Frage ist dann nur was und wo? Einen Einstieg in die Suche bietet u.a. das Medienwiki.org des MedienCampus Bayern e.V. Dort erfährt man welche Ausbildungsstellen und und welche Ausbildungsgänge es zumindest in Bayern gibt. Dort kann man sich auch ein Broschüre mit übersichtlicher Darstellung bestellen oder auch über den Mediencampus informieren, unter anderem einer Infoveranstaltung für alle, die „irgendwas mit Medien“ machen wollen. Dazu das Video unten.

 

Der Einstieg in medienpädagogische Welten kann heutzutage schon eine mehr oder weniger große Herausforderung für Interessierte sein, zu breitgefächert ist das Literaturangebot, zu vielfältig sind die Quellen im weltumspannenden Netz. Dies schließt auch die Beschäftigung mit dem Themenkomplex des „neuen Internet“ mit ein. Bei meinem Eintritt in eben diese Welten bin ich über folgende Bücher gestolpert, die ich nun kurz vorstellen möchte. Die aufgeführte Literaturliste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie dokumentiert nur einen kleinen Auszug.
Weiterlesen »

Beim Medienfachtag des BDKJ ist am Wochenende eine nette Prezi-Präsentation entstanden. Die dort vorgestellte Software haben wir ausprobiert, bewertet und die Ergebnisse eben festgehalten. Die Prezi selbst war das Praxisprojekt.

Über Mediensucht wird derzeit viel diskutiert. Zwischen Verharmlosung bis Untergangszenarien ist vieles dabei. Es wird Zeit mal seriöser darüber zu reden. Erste Ansätze finden sich z.B. in den Dokumenten der „4. Berliner Mediensucht Fachtagung“. Sehr zu empfehlen mal rein zu schauen.